Biografie

Am 7.10.2011 trafen sich Pascal und Karsten zum ersten Mal in einem kleinen Kellerraum in der Mombachstraße zum Proben. „Wir kannten uns vom Sehen und wollten beide das Gleiche. Wir wollten laut sein.“

Keller. Es war kalt und eng. Aber wir hatten Strom.
Seit dem trafen wir uns in regelmäßigen Abständen wieder.
Unsere Fortschritte hielten wir mit Hilfe einer mini DV-Kamera fest.
Sie leistete von einem Kartoffelregal aus treue Dienste.
Im Laufe der Zeit bewegten wir uns ein „Level up“. Immer noch bestand Platzmangel aber immerhin eine Etage höher, probten wir in Pascals Zimmer. Immer Sonntags.

Glaubste jenuch an’s Glück!?

Gegen Ende 2012 winkte ein Auftritt auf dem „Nikorock 2012“ in Melsungen. Somit musste zumindest ein Bassist her gezaubert werden. Nach Rumhören und Ausquetschen anderer Mitmusiker aus der Kasseler Szene sind wir auf einem ganz anderen Weg beeindruckt worden. Wir kannten unseren zukünftigen Bassisten bereits ohne es zu wissen. Auf dem Musik Work Shop „Born to be Wild“ lernten wir Ralf kennen, (bzw. Pascal kannte ihn schon von früheren Work Shops). Ein Meister an der Gitarre und am Bass. Ein alter Hase mit Erfolg, und hat schon vielen, heute guten Jungs und Mädels, das Spielen beigebracht. Nach dem Work Shop vergingen 2 Wochen und kein Tag ohne den irrwitzigen Gedanken den Ralf an zu sprechen. -Zu schön um wahr zu sein. -Macht er eh nicht. -Mit uns Anfängern!? Auftritt rückt näher. – Oh Gott.

Ralf gefiel, was er von uns hörte und willigte ein, uns den Bassisten zu machen für den Auftritt! Die Arbeit begann.

Alle Mann raus!

Leider wurde wurde unser Proberaum in Kassel im Herbst 2011 renoviert. Zum Glück konnten wir auf einen Proberaum in Melsungen ausweichen und dort unsere 5 Songs für den Gig einprügeln. Mit Verspätung war es am 01.03.2013 endlich soweit!
20 Minuten die uns gehörten. Der erste Kontakt zu echten Menschen. 20 Minuten und wir haben sie richtig schön laut gestaltet.
Ralf hatte so viel Spaß, dass er von nun an als festes Mitglied mit dabei war!

Rauf un runner.

Nach dem Nikorock war es ein logischer Schritt zu sagen „Wir brauchen einen Sänger um das Quartett zu vervollständigen“. Wie auch bereits bei der Suche nach einem Bassisten, versuchten wir unser Glück über eigene Kontakte. Pascal, einmal mehr, hatte die zündende Idee. Fast schon unorthodox schien der Ansatz, sein Glück in einer Schauspielschule zu versuchen, oder? Weit gefehlt. Diese Jungs und Mädels haben in der Regel eine Gesangsausbildung. Und was für Stimmen! Nach ein paar Interessenten war schon sehr schnell klar, wer der Mann für’s Mikrofon werden würde. Die Wahl fiel auf Sebastian. Irgendwo zwischen Layne Staley und Mike Patton schreit und singt er heraus, was ihm in dem Sinn kommt.

Tumult sind nun vollzählig und arbeiten im Untergrund eifrig an neuen Songs und wollen in 2014 einen Angriff auf eure Schädel nehmen. Vielleicht auch schon früher. Man darf gespannt sein.