Der Sommer und seine Früchte (ein Versuch der Rekapitulation jener Monate)

…Dieses Foto stammt von einem treuen Fan von TUMULT. Es kam an jenem Morgen als Handyfoto. „Schau mal, was der Herbst uns bringt!“, schrieb sie…

 

„In manchen Städten Deutschlands hat die Sonne mit ihrer Hitze die Straßen zerrissen. Sie teilte Erden, Beläge, Asphalte, wie andere ihren Milchschaum auf der Tasse Kaffee.“

Haben wir vergessen mit wem wir uns da anlegen? Was ist das Result dieser ohnmächtigen Monate? Leuterung.

Den Sommer über lernten die Bandmitglieder dieser Band, was es heißt in praller Sonne auf der Straße zu sitzen. Mit Demoaufnahmen im Schoß. Mit Wünschen im Rucksack. Mit Ideen, die so oft nicht schlafen ließen. Mal mit geballter Faust standen wir, mit Verdruss, Ehrgeiz. Aber alles war nichts. Wir waren der Hitze ausgeliefert und mussten uns geschlagen geben.

Herbst nun.

Die Natur wird milder, ändert in bunte Kleider. Was ist in dieser Zeit mit uns geschehen, wie hat dieser Sommer uns verändert?

Der 03.10.2018 muss es gewesen sein. Ein Foto erreicht mein Whatsapp. Dann überschlagen sich Ereignisse.

Später am Tag reicht uns jemand die Hand. Heute sprach uns jemand an, ein Vermieter, dem ich länger zuvor einmal half:“ Ich habe von eurer Situation schon früher gehört und nun bin ich in der Lage euch etwas anzubieten. Nehmt diesen Raum, eure Not soll nicht mehr länger sein.“

So ein Geschenk kann nur ein breites Lächeln besiegeln… Ist das wahr!? Wir haben wieder einen Raum, den wir uns leisten können, nach einem halben Jahr!

DIE ZEIT DER ENTBEHRUNG IST UM

Die Freude, die ich in dieser Botschaft bekam, die Erleichterung, die wir spürten, ist vielleicht mit der Schönheit der Farben dieser Ahornblätter zu beschreiben.

Und so verbleiben wir erst einmal, Sommer. In Demut und dankbar, als deine musikalischen Früchte vom „Baum TUMULT“.

Und der Herbst ist doch auch zum schmecken da!

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